Klimaerwärmung schmilzt Gletscher der Polkappen weg
Kontext: Medienservice, Nr. 4, Mai 2003
AutorIn: Andreas Walker
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Alarmierende Beobachtungen
Klimaerwärmung schmilzt Gletscher der Polkappen weg
 
(ch-fo) Infolge der Klimaerwärmung schmelzen die Gletscher der Polkappen immer schneller ab. Dies beeinflusst wiederum das globale Klima.
Wissenschaftler des Argentinischen Antarktis-Instituts in Buenos Aires fanden erstmals Hinweise, darauf, dass die antarktischen Gletscher zwar in Zeitlupe, aber im Prinzip wie eine Lawine ins Meer rutschen. Dies könnte in den kommenden fünfzig bis zweihundert Jahren zu einem Anstieg des Meeresspiegels von bis zu sieben Metern führen und hätte katastrophale Folgen für die dicht besiedelten Küstengebiete. Der Grund für dieses Abschmelzen liegt in einer regionalen Erwärmung um 2,5 Grad Celsius während der vergangenen fünfzig Jahre.

Gletscherschwund auch vom Weltraum aus vermessen
Mit Hilfe von Satellitendaten und Radarbildern konnten Forscher zeigen, dass sich die Gletscher an den Polkappen zurückziehen und die Eisdecke immer dünner wird.
Die US-Raumfahrtbehörde NASA mass markante Veränderungen des Eises vor allem in grossen Bereichen des südöstlichen Grönland und im Westen der Antarktis. Diese Messungen zeigen, dass sich die Eisdecke an den Polen in relativ kurzen Zeiträumen verändert, das heisst in Jahrzehnten und nicht in Jahrtausenden. Diese Veränderungen wiederum haben Konsequenzen für das Weltklima und den Meeresspiegel.
Die Polkappen mit ihren jetzigen gigantischen Eisvorkommen sind ein wichtiger Klimafaktor. Schwinden diese Eismassen, führt dies zu einer veränderten Strahlungsbilanz, was wiederum auf die Temperatur und die Windsysteme – und letztlich auch auf das Wetter in unseren Breiten einen Einfluss haben wird.

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Klimaerwärmung schmilzt Gletscher der Polkappen weg
Neuste Messergebnisse unterstützen die Prognose, nach der die Klimaerwärmung den Meeresspiegel steigen lässt.
 
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